Training · 1 Min. Lesezeit · 3. Mai 2020
Radlizenz lösen? Zwift-Rennen als Alternativtraining
Kurz zusammengefasst
Der Radsportverband ÖRV hat 2020 eine virtuelle Bundesliga auf Zwift geschaffen. Ich bin vier der fünf Rennen mitgefahren und wurde im Finalrennen Dritte – ohne Radlizenz, deshalb scheine ich in der offiziellen Ergebnisliste nicht auf.
Warum fahre ich so viel Rad?
Ich fahre viel alternativ mit dem Rennrad, eigentlich immer – nicht nur, als ich verletzt war. Mein Freund als ehemaliger Profi und Staatsmeister unterstützt mich dabei, von ihm habe ich auch das richtige Fahren gelernt. Man glaubt ja oft, dass man Radfahren kann. Wenn man mit einem Profi unterwegs ist, wird einem beinhart gesagt, wie es eigentlich rollen soll – von technischen Dingen bis zur richtigen Kleidung.
Wie funktionieren Rennen auf Zwift?
Radrennen auf Zwift sind hart, das habe ich gleich bei meinem ersten Rennen in der Bundesliga erfahren. Das Ganze funktioniert recht einfach: Man spannt das Rennrad zum Beispiel in einen Tacx-Trainer ein, registriert sich auf Zwift und Zwift Power, gibt seine Werte und Daten ein, kalibriert das Gerät – und es kann losgehen.
Hole ich mir eine Radlizenz?
Von den fünf Rennen der Bundesliga bin ich vier mitgefahren und habe mich von Rennen zu Rennen sehr gut geschlagen, im Finalrennen wurde ich Dritte. Weil ich keine Radlizenz habe, scheine ich in der ÖRV-Ergebnisliste nicht auf. Vielleicht hole ich mir eine Lizenz, um offiziell als Radfahrerin starten zu können. Das Ganze macht mir viel Spaß, motiviert mich und ist ein gutes Training.
Wie es weiterging: Mit Radlizenz aufs Podest der eRadbundesliga.