Ernährung · 2 Min. Lesezeit · 15. Jänner 2020
Gewicht, Ernährung und Rezepte: Dünn ist nicht schnell
Kurz zusammengefasst
Mein Körper hat sich in meinen ersten drei Jahren im Laufsport verändert, obwohl ich weder abnehmen wollte noch meine Ernährung umgestellt habe. Gewicht spielt beim Laufen eine große Rolle, aber radikal abzunehmen macht keinen Sinn: Geduld ist gefragt, wie im Training.
Wie hat sich mein Körper verändert?
13 Jahre lang habe ich am Fußballplatz und in der Kraftkammer komplett andere Trainingseinheiten absolviert. Ich war muskulöser und mein Körperfettanteil war etwas höher. Durch das Training im Laufsport hat sich mein Körper verändert, und er verändert sich immer noch – das merke ich fast täglich.
Warum ist Geduld so wichtig?
Schneller ist man klarerweise, wenn man weniger Gewicht mitschleppen muss. Radikal abzunehmen macht aber keinen Sinn. Das Ganze ist ein Prozess über Wochen, Monate oder Jahre. Von heute auf morgen wird man weder 5 Kilo leichter noch 10 Sekunden pro Kilometer schneller.
Was esse ich?
Ich habe keinen Experten an meiner Seite, der mir sagt, was oder wie viel ich essen soll. Das Thema Ernährung hat mich aber schon immer interessiert – ausschlaggebend war meine Professorin für Ernährung und Haushalt im Wirtschaftsgymnasium. Ich lese, lerne und diskutiere viel, um meine Ernährung so gut wie möglich an mich anzupassen.
- Hauptbestandteile: Kichererbsen, Hirse, Buchweizen, Quinoa, Reis, Kartoffeln, Soja, Gemüse und Obst
- Kein Fleisch, Milchprodukte wie Milch, Joghurt und Käse fast gar nicht
- Eier ab und zu
Viele Produkte kaufe ich in Wiener Bio-Geschäften, wo ich auch auf Fairmento gestoßen bin. Getreide und Hülsenfrüchte kaufe ich gern direkt bei Bio-Bauern in Bad Fischau-Brunn.
Warum esse ich kaum tierische Produkte?
Ich versuche nicht krampfhaft, mich vegetarisch oder vegan zu ernähren, aber ich bin gegen Produkte, die auf unnatürliche Weise hergestellt werden – vegane Schnitzel oder vegetarische Würstel stehen bei mir nicht am Speiseplan. Weil ich mich für Projekte in der Schule viel mit Massentierhaltung, Fleischproduktion und Umweltschäden beschäftigt habe, ist mir die Lust auf tierische Produkte vergangen.
Wie koche ich?
Die Bestandteile mische ich einfach zusammen und kreiere Mahlzeiten, die alles beinhalten, was ich für eine ausgewogene Ernährung brauche. Ich bin da pragmatisch und nicht zimperlich: Mir schmeckt vieles, vor allem, wenn ich weiß, dass es gesund ist und woher es kommt. Meine Mama würde einige Mahlzeiten lieber auslassen, als sie zu probieren. Gewöhnungsbedürftig vielleicht, aber es ist es wert. Ein paar Kombinationen: Natto mit Spiegelei, Quinoa mit Natto, Tempeh mit Käse, Tempeh mit Kartoffeln.
Wie sich meine Ernährung seither weiterentwickelt hat: Wie bewusste Ernährung meine Leistung beeinflusst.