Lifestyle · 2 Min. Lesezeit · 18. Dezember 2019
Rückblick 2019: Warum mein Weg für 2020 stimmt
Kurz zusammengefasst
2019 war das Jahr, in dem ich an die nationale Spitze gekommen bin: Staatsmeisterin im Crosslauf, über 5.000 Meter und 10 km, Aufnahme in den ÖLV-Kader, Platz 22 bei der Cross-EM, Platz 3 bei der Team-EM und sechs persönliche Bestzeiten. Am meisten bedeutet mir aber meine Entwicklung seit dem Wechsel vom Fußball.
Fakten
- Titel 2019
- Staatsmeisterin Cross, 5.000 m und 10 km Straße
- Cross-EM
- Platz 22, Lissabon
- Team-EM
- Platz 3 über 5.000 m, Platz 5 über 3.000 m
- Bestzeiten
- 1.500, 3.000, 5.000, 10.000 m, 5 km und 10 km
- Kader
- ÖLV-Kader
Was war 2019 das Wichtigste für mich?
Wenn ich das Jahr Revue passieren lasse, stoße ich auf viele Erfolge, die mir sehr viel bedeuten. Doch meine Entwicklung in den letzten drei Jahren steht an erster Stelle. Die Fortschritte, seit ich nicht mehr Fußball spiele, sind enorm, und mit meinem professionellen Umfeld wird ständig daran gearbeitet, das Beste aus mir herauszuholen.
Welche Titel habe ich geholt?
Nach meinem ersten Laufjahr 2017 mit dem Titel über 5.000 Meter und 2018 über 10.000 Meter freue ich mich 2019 über drei nationale Titel: im Crosslauf, über 5.000 Meter und über 10 Kilometer. Aufgrund meiner Leistungen habe ich es außerdem in den Kader des Österreichischen Leichtathletik-Verbands geschafft.
Wie liefen meine internationalen Rennen?
Zur Vorbereitung auf die Cross-EM habe ich zwei internationale Crossläufe bestritten: Beim Olympia Alm Cross in München habe ich gewonnen, beim Warandeloop wurde ich in einem starken Feld Siebte. Bei meiner ersten Cross-Europameisterschaft in Lissabon wurde ich 22. – nach Jenni Wenth die zweitbeste Platzierung, die eine Österreicherin je bei einer Cross-EM erreicht hat.
Nachdem ich meine 5.000-Meter-Bestzeit deutlich unterbieten konnte, wurde ich für die Team-Europameisterschaft nominiert. Schon im Mai war ich beim Österreichischen Frauenlauf mit 16:06 schnellste Österreicherin, bei den Staatsmeisterschaften holte ich im Alleingang in 16:37 meinen vierten Titel. Bei der Team-EM in Varaždin wurde ich über 5.000 Meter Dritte und über 3.000 Meter Fünfte und holte wichtige Punkte für den Klassenerhalt. In London verbesserte ich meine Bestzeit über 10.000 Meter um mehr als 1:30 Minuten und stehe damit auf Platz 5 der ewigen österreichischen Bestenliste.
Welche Läufe habe ich gewonnen?
Neben dem Frauen Fun Run und dem Österreichischen Frauenlauf konnte ich den Lauf in Tattendorf, den Vienna Night Run, den Bad Fischauer Sommernachtslauf und den Pink Run in Bad Gastein gewinnen, einige davon mit Streckenrekord. Über 1.500, 3.000, 5.000 und 10.000 Meter sowie über 5 und 10 Kilometer habe ich meine Bestleistungen verbessert, und über 2.000 Meter habe ich einige Zeit sogar die Weltbestenliste angeführt.
Was erwarte ich von 2020?
Gerade sitze ich im Flugzeug und freue mich darauf, in Portugal mehr als 14 Tage an meiner Form zu arbeiten. Nie habe ich mehr gelernt als in diesem Jahr, nie mehr Unterstützung von meiner Familie, meinen Freunden und vor allem von meinem Trainerteam bekommen. 2019 hat mir gezeigt, was alles möglich ist – und 2020 starte ich genau dort, wo 2019 begonnen hat: in Portugal.
Danke an meine Sponsoren Bad Fischau-Brunn, ROMA Friseurbedarf, emcoolsports, Leopard Natural und Hotel Vienna, an meinen Verein DSG Wien und Trainer Karl Sander, an meinen Chef Markus Ratz und an Coach Vincent und Philipp.