Wettkampf · 1 Min. Lesezeit · 28. Juli 2019
5.000 m Staatsmeisterin 2019: Start-Ziel-Sieg in Innsbruck
Kurz zusammengefasst
Ich bin im Juli 2019 in Innsbruck Staatsmeisterin über 5.000 Meter geworden – nach Gold im Crosslauf im März mein zweiter Titel in diesem Jahr und mein vierter insgesamt. Nach Unwetter und einem Startabbruch lief ich einen einsamen Start-Ziel-Sieg in 16:37.
Fakten
- Zeit
- 16:37
- Titel
- Staatsmeisterin 5.000 m, 4. Titel
- Rennverlauf
- Start-Ziel-Sieg im Alleingang
- Ort
- Innsbruck, Juli 2019
Wie war die Vorbereitung?
Nach London habe ich lange gebraucht, um die Müdigkeit aus den Beinen zu bekommen. Richtig ins Training einsteigen war also nicht – außer Grundlage nichts Spannendes. Bei einem WLV-Meeting habe ich meine Form über 3.000 Meter mit 9:22 aber bestätigt. Eine ganze Woche vor den Staatsmeisterschaften war ich schon nervös.
Was ist am Renntag passiert?
Nach dem Einlaufen wurde wegen eines Unwetters eine Pause eingelegt. Ich kam waschelnass zurück und erfuhr, dass es eine Verzögerung von 20 Minuten gibt. Beim Start funktionierte etwas mit der Zeitmessung nicht, und wir wurden nach etwa 100 Metern zurückgepfiffen. Für den Kopf nicht einfach – schlussendlich konnten wir aber doch starten.
Foto: © ÖLV
Wie lief das Rennen?
Das Rennen selbst war einsam: ein Start-Ziel-Sieg mit großem Abstand auf das restliche Feld. Ich freue mich riesig über meinen Titel, es ist schon der vierte in meiner kurzen Laufkarriere. Über die Zeit bin ich nicht unbedingt froh, ich wollte schneller laufen. Allein ist das für mich immer schwer, vor allem auf der Bahn: Das macht nicht nur im Kopf etwas aus, man hat auch keinen Windschatten. Eine Zeitanzeige gab es auf der Bahn auch nicht, nur die Zwischenzeiten von meinem Trainer. Trotzdem stimmt mich die Zeit von 16:37 im Alleingang positiv.