Wettkampf · 1 Min. Lesezeit · 16. Mai 2021
Ein Wochenende, zwei Erfolge: 5.000-m-Titel und 1:12:52
Kurz zusammengefasst
An einem Wochenende im Mai 2021 habe ich am Samstag den Staatsmeistertitel über 5.000 Meter verteidigt und am Sonntag bei den Wiener Meisterschaften den Halbmarathon in 1:12:52 gewonnen. Das war Platz 3 in der ewigen österreichischen Bestenliste.
Fakten
- Samstag
- Staatsmeisterin 5.000 m, Start-Ziel-Sieg
- Sonntag
- Halbmarathon 1:12:52, Wiener Meisterschaften
- Durchgangszeiten
- 5 km 17:27, 10 km 34:40
- Einordnung
- Platz 3 der ewigen österreichischen Bestenliste
- Datum
- Mai 2021
Wie lief der 5.000er am Samstag?
Nervös war ich. Ich wollte meinen Titel über 5.000 Meter heuer wieder erlaufen, das macht natürlich Druck, da läuft es sich nicht ganz so locker. Deshalb war das Ziel klar der Sieg und nicht die Zeit. Ich versuchte, meine Konkurrentinnen abzuschütteln, und holte ungefährdet einen Start-Ziel-Sieg – und habe dabei einigen Konkurrentinnen zu einer Bestleistung verholfen. Im Alleingang bin ich meine zweitbeste Zeit gelaufen, trotz windiger Bedingungen und eines taktisch sehr unrhythmischen Rennens.
Warum bin ich am Sonntag noch einen Halbmarathon gelaufen?
Weil der 5.000er nicht schnell war, habe ich nach einer kurzen Nacht den Halbmarathon in Wien in Angriff genommen. Recht locker ging ich an den Start, die Nervosität war weg, weil ich meinen Staatsmeistertitel schon hatte. Die Beine waren gut, und ich habe mich riesig auf die Strecke gefreut.
Bis Kilometer 8 hatte ich eine Gruppe, dann habe ich allein die Initiative ergriffen und mich immer weiter vorgearbeitet. Durchgangszeiten: 17:27 nach 5 und 34:40 nach 10 Kilometern. Es war viel windiger als am Vortag, Richtung Praterstern auf der Hauptallee war es gegen den Wind nicht einfach. Am Ende stand eine irre Bestzeit: 1:12:52, die drittschnellste je gelaufene Zeit einer Österreicherin.
Wie ging es weiter?
Zurück ins Training, mit Fokus auf den Europacup über 10.000 Meter in London.